Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Vortrag Heenen-Wolff November 2014

Öffentlicher Vortrag am 29.November 2014:

'Formen zeitgenössischer Sexualität - eine Herausforderung für die Normativität in der Psychoanalyse'

In einem voll besetzten Hörsaal an der Uni Hamburg sprach Dr. Heenen-Wolff am 28. November über die Notwendigkeit, klassische psychoanalytische Konzepte hinsichtlich ihrer Tendenz zur Normativität zu überdenken - eine Gefahr, der Freud, wie sie zeigte, vor mehr als 100 Jahren nur selten erlag. Die zunehmende Permissivität der Gesellschaft und die immer stärkere Trennung von Fortpflanzung und Sexualität, so führte sie aus, reduziere heutzutage die Verdrängung hinsichtlich 'anderer' Formen von Sexualität und müsse damit auch zu Veränderungen der psychoanalytischen Theorie der Homosexualitäten, aber auch der Transsexualität führen.

heenen-wolf

Prof. Dr.phil. Susann Heenen-Wolff
Psychoanalytikerin IPA, Professorin Université de Louvain (Belgien), Faculté des Sciences psychologiques et de l'éducation

Aktuelles

Wintersemester 2017-18

Das neue Semesterprogramm ist online!

16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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