Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Vortrag Ermann TfP Febr. 2015

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie  (TP) als psychoanalytisches Verfahren

Prof. Dr. Michael Ermann, München

ermann

Freitag, 13. Februar 2015, 19:30

Uni Hauptgebäude, Hörsaal M

TP und die analytische Psychotherapie (AP) sind die beiden Modifikationen der Psychoanalyse, die in der Versorgung mit der Einführung der Richtlinienpsychotherapie durchgesetzt haben und die sich zunehmend zu scheinbar eigenständigen Verfahren entwickelt haben. Auf dem Fundament eines gemeinsamen Entwicklungs- und Krankheitsmodells unterscheiden sie sich zwar grundlegend in Bezug auf die Indikationen, Ziele, Behandlungsstrategie und Behandlungstechnik. In diesem Vortrag werden diese Unterschiede besonders herausgearbeitet. Außerdem wird auf die spezifische Anwendungsform als strukturorientierteres Verfahren eingegangen.
Kritisch wird allerdings die Frage erörtert, ob es sich bei der TP tatsächlich um ein eigenständiges oder nicht doch um ein zeitgemäßes psychoanalytisches Verfahren handelt. Abschließend wird eine Reintegration von TP und analytischer PT zur Diskussion gestellt.

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16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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