Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Brauchen wir eine feministische Psychoanalyse?

Almut Rudolf-Petersen

‚Brauchen wir eine feministische Psychoanalyse?‘

28.11., 05.12. und 12.12.2013 jeweils 18:30 bis 20:00
3 Doppelstunden

Diese Frage – Titel eines Aufsatzes - stellte Rohde-Dachser in den 70ger Jahren; sie war der Auffassung, dass in der psychoanalytischen Theorie und Terminologie weibliche Entwicklung meist nur als parallel oder komplementär zur männlichen verlaufend verstanden wurde, wies auf den Abwehrcharakter psychoanalytischer Weiblichkeitskonstruktionen hin und beantwortete deshalb die Frage mit einem klaren Ja. Gilt diese Einschätzung heute noch? Im Seminar befassen wir uns zunächst mit Rohde-Dachsers Argumentation und betrachten dann neue/re Konzepte wie das von Poluda-Korte (lesbischer Komplex) und Cassel-Bähr (zur weiblichen Perversion), deren Autorinnen von der Spezifität weiblicher Phantasien und Konflikte ausgehen.

Literatur:

Rohde-Dachser, C. (1974): Brauchen wir eine feministische Analyse? In: Streek, U., Werthmann, H.-V. (Hg.)(1990): Herausforderungen für die Psychoanalyse. München (Pfeiffer-Verlag). 226 – 255.

Für: Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen und GasthörerInnen

Anmeldung unter: almutrudolf@yahoo.de

Aktuelles

Wintersemester 2017-18

Das neue Semesterprogramm ist online!

16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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