Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Fokusformulierung

Einführung in die Fokusformulierung

Almut Rudolf-Petersen

Donnerstag, 06.11., 13.11. und 20.11.14
18:30 bis 20:00, 3 Doppelstunden

Der in der Fokaltherapie zentrale Fokalsatz stellt eine Hypo-these hinsichtlich des zentralen ubw. Konflikts der Patientin dar und wird nach dem Erstgespräch bzw. der Probatorik in einer sog. ‚Fokalkonferenz‘, einer Kollegen-Gruppe, die einen Fall engmaschig begleitet, erarbeitet; dieser Satz wird möglichst bildhaft und in der Sprache des Patienten formuliert und dient dann als Orientierungspunkt für die behandelnde Analytikerin, um in der begrenzten Zeit von 25 Stunden den zentralen Konflikt nicht aus den Augen zu verlieren und die Regression zu begrenzen.
Anwendungsbereiche der Fokusformulierung sind die analytische Kurzzeit- oder Fokaltherapie, die fokalen Therapien (TP), aber auch die analytische Langzeittherapie, in der der Fokalsatz helfen kann, die aktualisierte Übertragung zu verstehen. Nicht zuletzt stellt der Fokus - als Formulierung des zentralen ubw. Konflikts - das Herzstück des Berichts an die Gutachterin beim Kassenantrag dar.
Nach einer theoretischen Einführung werden wir – sozusagen als Kurzzeit-Fokalkonferenz - an Hand von zwei Erstgesprächen die Fokusformulierung üben.

Literatur:
Klüwer, R. (2005/1998): Die spezifischen technischen Zugänge bei fokalisierter analytischer Kurztherapie. In: Klüwer, R. (Hg.): Erweiterte Studien zur Fokaltherapie. Gießen (psychosozial Verlag). 229 – 237.
Zusätzliche Literatur für Lesehungrige:
Lachauer, R. (2005): Du sollst Dir ein Bild machen. Fokus – Metapher – psychoanalytische Heuristik. In: Forum Psychoanal 21, 14 – 29.

Für: Alle ABT und GasthörerInnen

Anmeldung unter: almutrudolf@yahoo.de

Aktuelles

Wintersemester 2017-18

Das neue Semesterprogramm ist online!

16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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