Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Traumatisierte Patienten

Psychoanalytische Konzepte zur Behandlung traumatisierter Patient/innen

Vera Brüsewitz    

Donnerstag, 27. 11., 04. 12., 11.12., 18.12. 2014, von 20:15 bis 21:45
4 Doppelstunden

Wir beleuchten die unbewussten Prozesse traumatisierter Patient/innen aus verschiedenen Perspektiven. Zunächst beschäftigen wir uns mit der Sicht Ferenczis, der Sprachverwirrung zwischen den Erwachsenen und dem Kind, weiterhin mit der Bedeutung der inneren Objektbeziehungen und vor allem der schlechten inneren Objekte in der Theorie Fairbairns, mit den Niederschlägen einer konkretistischen Fusion mit dem traumatisierenden Objekt in der analytischen Therapie (F. Henningsen) und zuletzt mit den Folgen früher traumatischer Trennungen und kumulativer Traumatisierungen bei Migrantenkindern ( A. Karatzka-Meents).

Literatur:
Sandor Ferenczi: Bausteine zur Psychoanalyse Band III, S. 511-525, Ullstein, 1984
W.R.D. Fairbairn: Das Selbst und die inneren Objektbeziehungen, S. 89-113, Psychosozialverlag, 2000
Franziska Henningsen: Konkretistische Fusion, Agieren und Symbolisieren. Zum psychoanalytischen Prozess bei schwerem frühkindlichem Trauma, Psyche 11-2008, S. 1148-1169
Aglaia Karatzka-Meents: „Kofferkinder“, Psyche 8-2014, S. 713-734
Für: Ausbildungsteilnehmenr/innen vor und nach dem Vorkolloquium

Anmeldung unter: vera.bruesewitz@t-online.de

Aktuelles

Wintersemester 2017-18

Das neue Semesterprogramm ist online!

16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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