Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Narziss

Narciss-Mythos des Ovid und Konzepte des Narzissmus in der Psychoanalyse

(assoziativ strukturiertes Seminar)

Klaus Poppensieker, Gudrun Wolber

Donnerstag, 22.01., 29.01. und 05.02.2015

3 Doppelstunden

"Der da bin ich! Ich erkenne! Mein eignes Bild ist's! In Liebe brenn' ich zu mir, errege und leide die Flammen! Was tu ich? Laß mich bitten? Bitt' ich? Was sollte ich dann auch erbitten? Was ich begehre ist an mir! Es läßt die Fülle mich darben. Könnte ich scheiden doch von meinem Leibe! O neuer Wunsch eines Liebenden: wäre – so wollt' ich – fern, was ich liebe!"

(Ovid: Metamorphosen, 3. Buch, Vs. 463ff.)

Dieses Seminar gehört zu den assoziativ-strukturierten Seminaren. Dies bedeutet, dass nicht der Erwerb von Theoriekenntnissen im Vordergrund steht, sondern der Focus im Seminar darauf liegt, psychoanalytische Theorie assoziativ und emotional zu erfassen. Beginnend mit der Lektüre des Narcissus-Mythos des Ovid werden wir im weiteren Verlauf des Seminars kurze Text-Vignetten psychoanalytischer Autoren (Freud, Balint u.a.) zum Narzissmus zur Verfügung stellen, diese gemeinsam lesen und dabei die Prozesse der gleichschwebenden Aufmerksamkeit und des freien Assoziierens zum Verständnis der Texte nutzen.

Die Literatur wird jeweils zu den Seminarterminen verteilt.

Für: AusbildungsteilnehmerInnen des DPG-Instituts.

Anmeldung unter: k.poppensieker@hamburg.de

 

Aktuelles

Wintersemester 2017-18

Das neue Semesterprogramm ist online!

16.02.18

Zur Dekonstruktion geschlechtlicher Normativität - Queer Theory und Psychoanalyse. Die Wiener Psychoanalytikerin Mag.a Dr.in Esther Hutfless wird über die Schnittmengen zwischen Psychoanalyse und Queer Theory sprechen.

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22.09.17

M. Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, hat am 22.09.17 einen Vortrag zum Themaüber 'Internal Racism' gesprochen.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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