Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

Aufgabe

Das DPG-Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V. wurde 1986 gegründet. Es ist eines der 16 Institute der bundesweiten Fachgesellschaft DPG (Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft). Das Institut widmet sich seit über 25 Jahren der psychoanalytischen Ausbildung. Es bildet zukünftige Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker sowie tiefenpsychologisch fundiert arbeitende Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten aus. Die Ausbildung wurde seit der Gründung des Institutes kontinuierlich weiterentwickelt. Errungenschaften der theoretischen und klinischen Forschung fließen dabei ebenso fortlaufend ein wie auch neue gesetzliche Vorgaben (wie z.B. durch das Inkrafttreten des Psychotherapeutengesetzes im Jahre 2000) Berücksichtigung finden müssen.

Seit einigen Jahren engagiert sich das Institut in der fachärztlichen Weiterbildung und vermittelt die dort geforderten Kenntnisse und Erfahrungen in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie auf psychoanalytischer Grundlage.
Für Diplom-PsychologInnen wird neben der Ausbildung zum/zur Psychoanalytiker/in auch ein separater Ausbildungsgang in tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie nach den Vorgaben des Psychotherapeutengesetzes angeboten. Auch für andere Berufsgruppen stehen die Ausbildungsgänge offen, führen allerdings nicht zur Approbation und zur Möglichkeit der sozialrechtlichen Anerkennung späterer klinischer Arbeit. Im Rahmen der Ausbildung kooperiert das Institut mit verschiedenen Kliniken.

Zum Institut gehört eine Ambulanz, in der diagnostische Gespräche für Therapiesuchende angeboten werden. Eine psychoanalytisch begründete Diagnose- und Indikationsstellung wird erarbeitet. Auf dieser Grundlage erhält die/der Suchende eine differenzielle Behandlungsempfehlung und, soweit es möglich ist, auch Hilfestellung, um einen entsprechenden Therapieplatz zu finden.

Die Ausbildung wird durch die LehranalytikerInnen sowie die DozentInnen des Institutes organisiert und getragen. Bis zu 25 ärztliche und psychologische TeilnehmerInnen befinden sich i.d.R. in Aus- oder Weiterbildung am Institut. Nach einer Bewerbung und Zulassung ist der Beginn jederzeit möglich. GasthörerInnen sind in den dafür offen stehenden Theorieseminaren willkommen.

Das Institut und seine Aufgaben insgesamt werden personell von Mitgliedern der DPG-Arbeitsgruppe Hamburg getragen, der über 40 PsychoanalytikerInnen angehören. Die AG ist der Ort für den fachlichen, wissenschaftlichen und berufspolitischen Austausch der PsychoanalytikerInnen der DPG in Hamburg. In diesem Rahmen werden institutsinterne Vorträge, Workshops, Gruppensupervisionen veranstaltet. Weitere fachliche Aktivitäten wenden sich an die Öffentlichkeit. Hierzu gehören Vorträge, Forschungsprojekte, die Verbindung zur Universität, Darstellung von Themen allgemeinen Interesses aus dem Blickwinkel der Psychoanalyse in den Medien. Zudem gibt es themenbezogene Gruppen, die sich mit Psychoanalyse und Kultur beschäftigen; dies sind zurzeit: „Alles Theater?!“ – Psychoanalyse trifft Bühne und die Arbeitsgruppe zur Transgenerationalen Weitergabe nach Holocaust und Krieg.

Aktuelles

16.02.2018

Psychoanalyse und Queer Theory - die Wiener Psychoanalytikerin Esther Hutfless wird einen Vortrag zu diesem Thema halten.

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22.09.17

Fakhry Davids, britischer Psychoanalytiker aus London, wird einen Vortrag zum Thema 'Internal Racism' halten.

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20.04.17 ff.

Der Traum und die Psychoanalyse (Vortragsreihe). Torsten Maul, Dozent am Hamburger DPG-Institut hat am 11. Mai über den Umgang mit der Traumerzählung in psychoanalytischen und tiefenpsychologisch fundierten Behandlungen gesprochen; moderiert wurde die Veranstaltung von Gabriele Amelung.

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18.04.17

Das Sommersemester 2017 hat begonnen! Hier das Semesterprogramm.

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