Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Hamburg e.V.
der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft

DPG Institut Hamburg

29.01.2016

Transgenerationelle Erbschaften des Nationalsozialismus und des Holocaust. Öffentlicher Vortrag an der Uni Hamburg

Dipl.Psych. Erda Siebert (Düsseldorf)

Dr. Peter Pogany-Wnendt (Köln)

Dipl.Psych. Johannes Pfäfflin (Erkrath)

 

Unsere Referenten arbeiten seit vielen Jahren am Thema im "Arbeitskreis für intergenerationelle Folgen des Holocaust, ehem. PAKH" (Köln), dessen Arbeit sie maßgeblich präg(t)en. Sie werden uns an diesem Abend im Rahmen einer besonderen Veranstaltungsform Einblicke in den von ihnen dort geführten jüdisch-deutsch-deutschen Dialog geben: Die Nachkommen von Tätern/Mitläufern und Überlebenden des Holocaust und Nationalsozialismus tragen auf beiden Seiten unterschiedliche aber gleichermaßen belastende Erbschaften, die sich bis heute individuell und kollektiv auswirken. Ausgehend von den persönlichen Lebensgeschichten beschreiben die drei Referenten (ein jüdischer, zwei nicht-jüdisch-deutsche) anhand von zum Teil explosiven Konfliktsituationen ihre jahrelange Dialogarbeit. Dabei ermöglichen sie einen Einblick in die unbewusste Dynamik ihrer Begegnungen sowie Wege der Transformation, die zu einer Loslösung von destruktiven unbewussten Introjekten - übernommen von den Eltern und Großeltern - führen können. Die Mechanismen von Spaltung, projektiver Identifikation sowie die Affekte von Schuld, Scham, Wut und Trauer erweisen sich als zentrale Phänomene in diesem Prozess.

 

Der Vortrag fand am Freitag, den 29.01.2016 um 19:00 Uhr
an der Uni statt. Ein Veranstaltungsecho.

 

 

 

 

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